Archive for Juni 2010
Jun 30th, 2010 |
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Category: Blasinstrumenttraktur
Orgel, von griechisch organon für »Werkzeug, Musikinstrument«, lateinisch: organum, englisch: organ, französisch orgue, italienisch: organo, Aerophon (Blasinstrument, Tasteninstrument), in engerem Sinn die pneumatische Pfeifenorgel Das grundlegende Prinzip der Orgel besteht darin, die Tonerzeugung von Blasinstrumente – Pfeifen verschiedener Art – nicht mit der Atemluft in Gang zu setzen sondern mit Luft aus einem Vorratsbehälter, der [...]
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Jun 30th, 2010 |
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Category: Klavier
Stichworte Klavier | Blüthner | Grotrian-Steinweg | Steinway & Sons Bechstein, deutsche Klavierbaufirma, 1853 von Carl Bechstein (* 1826, † 1900) in Berlin unter dem Namen Pianoforte-Fabrik C. Bechstein gegründet; die Firma trägt heute den Namen C. Bechstein Pianofortefabrik AG Berlin. Carl Bechstein nahm 1840 in Erfurt bei der Klavierbauwerkstatt Gleitz eine Lehre zum Klavierbauer auf. [...]
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Jun 30th, 2010 |
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Category: Klavier
Stichworte Klavier | Steinway & Sons | Grotrian Steinweg Blüthner, deutsche Klavierbaufirma, 1853 von Julius Ferdinand Blüthner (* 1824, 1910) in Leipzig gegründet, der vollständige Name lautet Julius Blüthner Pianofortefabrik. Julius Blüthner absolvierte als Jugendlicher eine Lehre zum Möbeltischler. Nach der Lehre arbeitet er in der Klavierfabrik Hölling und Spangenberg, wo er sich seine Kenntnisse [...]
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Jun 29th, 2010 |
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Category: Begriffe
Stichwort Elektrische Gitarre Barré, von französisch für »quergelegt, versperrt«, englisch: Barre chord, Spieltechnik bei Zupfinstrumenten, insbesondere der Gitarre und der Laute; bei der Technik werden mehrere Saiten mit einem Finger an einem Bund gegriffen. Mit einem Barré-Griff kann der gesamte Saitenbezug einer Gitarre verkürzt und damit quasi höher gestimmt werden. Der Griff wird ausgeführt, in [...]
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Jun 29th, 2010 |
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Category: Begriffe
Bariolage, französisch von lateinisch variolagum für »Abwechslung«, Spieltechnik bei Saiteninstrumenten Mit Bariolage wird der schnelle Wechsel zwischen gegriffenem Ton und Ton auf der leeren Saite bezeichnet, insbesondere desselben Tones, Auf der Violine beispielsweise ist es natürlich möglich, den Ton d auf der leeren Saite zu spielen, aber auch, diesen Ton auf der G-Saite zu greifen. [...]
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Jun 29th, 2010 |
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Category: Zupfinstrumente
Banjo, Chordophon (Saiteninstrument, Zupfinstrument), Nachfahre eines von afrikanischen Sklaven in die USA gebrachten Saiteninstrumentes; das Banjo wird besonders in Jazz, Blues, und Country Music verwendet. Das Banjo hat einen runden, an ein Tamburin erinnernden Korpus: Der aus Holz oder Metall bestehende Rahmen ist mit einem Fell aus Tierhaut oder Kunststoff überzogen; das Fell wird mit [...]
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Jun 29th, 2010 |
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Category: Begriffe
Stichwort Maultrommel Jew’s Harp, siehe Maultrommel
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Jun 29th, 2010 |
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Category: Zupfinstrumente
Maultrommel, auch Brummeisen, Mundharfe, englisch: Jew’s Harp, auch Jawharp, französisch: guimbarde, Idiophon (Zupfidiophon, Lamellophon), nahezu weltweit verbreitetes Instrument verschiedener Bauart, aber stets ohne eigenen Resonanzkörper Die in Europa verbreitete Maultrommel besteht aus nur zwei aus Metall gefertigten Bauteilen: Der aus eisen oder Messing bestehende Rahmen ist etwa hufeisen- oder kreisförmig, jedoch nicht geschlossen, sondern läuft [...]
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Jun 29th, 2010 |
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Category: Andere, Gitarre, Klavier, Orgel
Yamaha Corporation, japanischer Hersteller von Musikinstrumenten, Teil des 1897 von Torakusu Yamaha (* 1851, † 1916) in Hamamatsu gegründeten Yamaha-Konzerns; das Markenzeichen der Firma sind drei Stimmgabeln. Torakusu Yamaha hatte seit 1887 zunächst Harmonium-Instrumente repariert, dann mit dem Bau dieser Instrumente begonnen und 1897 die Aktiengesellschaft Nippon Gakki Seizo K.K. (deutsch: Japanische Musikinstrumentenproduktion) gegründet, bis [...]
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Jun 29th, 2010 |
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Category: Begriffe
Fingerpizzicato, Spieltechnik bei Streichinstrumenten Anders als das normale Pizzicato wird das Fingerpizzicato mit der linken, der Griffhand ausgeführt. Dabei werden Saiten gezupft, die nicht gleichzeitig gestrichen werden; auch paralleles Spiel von arco und pizzicato – jeweils auf einer eigenen Saite – ist möglich.
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Jun 29th, 2010 |
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Category: Andere
Stichwort Klassifikation Sachs, Curt, deutscher Musikwissenschaftler, * Berlin 29.6. 1881, † New York 5.2. 1959 Curt Sachs studiert in Berlin Kunstgeschichte und Musikgeschichte und promovierte 1904 über ein kunstgeschichtliches Thema. 1919 wurde er zum Direktor der Staatlichen Instrumentensammlung in Berlin ernannt und behielt diese Stellung bis 1933. Seit 1920 lehrte Sachs an der Staatlichen Musikhochschule [...]
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Jun 29th, 2010 |
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Category: Spielanweisungen
Saltato, italienisch für »gesprungen«, auch Springbogen oder französisch: sautillé, , Bogentechnik beim Spiel von Streichinstrumenten Ähnlich wie bei der Technik spiccato wird der Bogen so in der Hand gehalten, dass er beim Spiel auf der Saite springen kann. Springt der Bogen zwei- oder dreimal, so ergeben sich Repetitionen, wie sie häufig etwa bei Begleitakkorden zu [...]
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Jun 28th, 2010 |
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Category: Begriffe
Scordatura, italienisch für »Verstimmung«, Umstimmen von Saiteninstrument, vornehmlich von Streichinstrumenten; bei Zupfinstrumenten wird von offener Stimmung, im Falle von Blues und Rockmusik von open tuning gesprochen; allemal ist gemeint, dass eine andere als die übliche Standardstimmung eines Instrumentes eingesetzt wird. Umgestimmt werden häufig nur einzelne Saiten, doch kann auch die gesamte Stimmung eines Instrumentes verändert [...]
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Jun 28th, 2010 |
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Category: Spielanweisungen
Bogentremolo, auch Bogenvibrato, schnelle Wiederholung eines Tones durch entsprechende Bewegung des Bogens Das Bogentremolo wird besonders im Ensemble eingesetzt. Dabei bewegen alle Instrumentalisten den Bogen – meist nur den Bereich an der Spitze – synchron auf der Saite mit schnellen Auf- und Abstrichen; es werden weder Akzente noch besondere Rhythmisierungen gesetzt. Der auffällige Effekt wird [...]
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Jun 28th, 2010 |
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Category: Spielanweisungen
sul tasto, auch sul tastiero, italienisch für »am Griffbrett«, Spielanweisung bei Streichinstrumenten Gefordert ist, dass der Instrumentalist den Bogen in unmittelbarer Nähe des Griffbrettes oder sogar über diesem aufsetzt. Das führt dazu, dass die höheren der dem Instrument möglichen Obertöne leiser wiedergegeben werden und sich dadurch der Klang abdunkelt. Da dieser Klang auch die Assoziation [...]
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Jun 28th, 2010 |
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Category: Spielanweisungen
sul ponticello, italienisch für »über dem Steg«, Bogentechnik bei Streichinstrumenten Die Spielanweisung fordert den Instrumentalisten auf, den Bogen dicht vor dem Steg aufzusetzen. Dadurch treten die dem Instrument möglichen höheren Teiltöne stärker hervor, der Klang wird einerseits »heller«, andererseits erhält er eine andere Qualität und wird zumal im Tremolo, mit »unheimlich« und »schaurig« assoziiert.
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Jun 28th, 2010 |
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Category: Spielanweisungen
martelé, französisch für »gehämmert«, Bogentechnik bei Streichinstrumenten Die Bogentechnik ähnelt dem détaché, wird indes noch stärker ausgeführt, jedoch nicht so kurz wie etwa staccato.
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Jun 28th, 2010 |
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Category: Spielanweisungen
détaché, französisch für »getrennt«, Bogentechnik bei Streichinstrumenten Die Spielanweisung fordert, dass jeder Ton mit einem eigenen Bogenstrich gespielt werden soll, wodurch die Töne deutlich voneinander abgesetzt werden. Meist spielt der Instrumentalist diese Parts wechselnd zwischen Auf- und Abstrich, ohne dass er den Bogen von der Saite nimmt.
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Jun 28th, 2010 |
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Category: Spielanweisungen
spiccato, von italienisch spiccare für »hervortreten«, abgekürzt spicc., Strichart bei Streichinstrumenten Bei der Strichart spiccato werden die einzelnen Töne deutlich voneinander abgesetzt, in dem der Bogen auf der Saite springt. Der Instrumentalist kontrolliert die Bewegung zwischen Saite und Bogen durch die Finger der Bogenhand. Spiccato ist nicht so kurz wie staccato, aber nicht so lang [...]
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Jun 28th, 2010 |
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Category: Klavier
Cristofori, Bartolomeo, italienischer Cembalo- und Klavierbauer, * Padua 4.5. 1665, † Florenz 17.1. 1731 Über frühen Lebensweg und Ausbildung Cristoforis ist nichts bekannt. 1690 lebte er in Florenz und arbeitet im Dienst Ferdinando de`Medicis als Instrumentenbauer und –stimmer. 1716 wurde er zum Konservator der Instrumentensammlung der Stadt Florenz ernannt. Etwa 1698 hatte Cristofori begonnen, eine [...]
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Jun 28th, 2010 |
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Category: Zupfinstrumente
Stichwort Theorbe Chitarrone, siehe Theorbe
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Jun 28th, 2010 |
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Category: Zupfinstrumente
Stichwort Theorbe theorbierte Laute, zur Theorbe umgebaute Laute, siehe Theorbe
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Jun 28th, 2010 |
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Category: Zupfinstrumente
Theorbe, italienisch: Tiorba, Chordophon (Saiteninstrument, Zupfinstrument), Erzlaute, die bis weit ins das 18. Jahrhundert hinein vornehmlich als Generalbassinstrument genutzt wurde; die früher übliche Unterscheidung zwischen Theorbe und Chitarrone wird mittlerweile als obsolet erachtet. Prinzipiell ist die Theorbe wie eine Laute gebaut, jedoch ist der etwa birnenförmige, bauchige Korpus aus Holz etwas größer und hat oft [...]
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Jun 28th, 2010 |
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Category: Zupfinstrumente
Kora, Chordophon (Saiteninstrument, Zupfinstrument), in ganz Westafrika, besonders aber in Mali, Gambia und Senegal verbreitete Stegharfe mit relativ großen Resonanzkörper; das Instrument ist eng mit der Tradition der Griots verbunden. Das Instrument besteht aus der Hälfte eines getrockneten, ausgehöhlten Kürbis. Quer über die Höhlung wird ein Riegel aus Holz befestigt, zwei weitere in geringem Abstand [...]
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Jun 23rd, 2010 |
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Category: Zupfinstrumente
Stichworte Kontrabass | Elektrischer Bass Upright Bass, mitunter in CD-Booklets zu lesende Bezeichnung für den Kontrabass Zu verstehen ist diese Bezeichnung als Abgrenzung zur elektrischen Bassgitarre. Dabei kann es sich um einen herkömmlichen Kontrabass wie auch um einen elektrischen Kontrabass handeln.
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Jun 23rd, 2010 |
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Category: Klavier
Steinway & Sons, amerikanische Klavierbaufirma, 1853 von dem Deutschen Heinrich Engelhard Steinweg (* 1797, † 1871) in New York gegründet; Steinweg nannte sich seit 1854 Henry E. Steinway. Steinweg hatte 1835 in Seesen die Klavierbaufabrik Steinweg gegründet, diese aber 1850 an seinen Sohn Carl Friedrich Theodor Steinweg übergeben und war 1851 in die USA ausgewandert. [...]
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Jun 22nd, 2010 |
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Category: Begriffe
Stimmstock, bei Klavier und Cembalo mehr beziehungsweise weniger kräftiges Bauteil, in das die Wirbel für die Saiten eingelassen sind. Der Stimmstock besteht aus Holz und stellt etwa beim Flügel ein aus mehreren Teilen verleimtes, sehr kräftiges Brett dar. In den Stimmstock werden die Wirbel in Bohrungen eingeschlagen; ein Wirbel besteht aus einem Rundstahl, dessen oberer [...]
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Jun 22nd, 2010 |
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Category: Begriffe
Stimmstock, auch Stimme oder Seele, kleines Rundholz, das im Inneren von Streichinstrumenten zwischen Decke und Boden geklemmt wird. Aufgabe des Stimmstockes ist es weniger, den von Saiten und Steg ausgeübten Druck von der Decke abzufangen, als vielmehr, deren Schwingung auf den Boden zu übertragen. Auf diese Weise wird ein ausgeglichenes Schwingungsverhalten des gesamten Resonanzkörpers des [...]
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Jun 22nd, 2010 |
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Category: Violine
Maggini, Giovanni Paolo, italienischer Violinbauer, * Botticini Sera (bei Brescia) 25.8. 1580, † 1632 Brescia Maggini lernte das Handwerk des Geigenbaus bei Gasparo da Salò und ist neben seinem Lehrer der bedeutendste Vertreter der so genannten Brescia-Schule des italienischen Violinbaus. Zu Beginn seiner beruflichen Selbständigkeit hielt er sich noch weitgehend an die Maßgaben da Salòs. [...]
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Jun 22nd, 2010 |
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Category: Metall
Stichwort Krotales Crotales, siehe Krotales
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Jun 22nd, 2010 |
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Category: Metall
Krotales, auch Crotales, Metallkastagnetten oder Fingerbecken, Idiophon (Gegenschlagidiophon, Metallophon), aus den Zimbeln der griechischen und römischen Antike entstandene Becken Die stets paarweise verwendeten Becken aus Bronze oder Messing haben einen Durchmesser von vier bis fünf Zentimetern; der Rand ist aufgebogen und die Kuppe durchbohrt, um eine Halteschlaufe befestigen zu können. Der Spieler des Instrumentes steckt [...]
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Jun 22nd, 2010 |
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Category: Einfachrohrblatt
Bassklarinette, italienisch: clarone, Aerophon (Blasinstrument, Einfachrohrblatt-Instrument), Bassinstrument der Klarinetten Die Bassklarinette besteht aus Mundstück, S-Bogen, Oberstück, Unterstück und Schallbecher. Während Ober- und Unterstück aus Hartholz wie Grenadill gefertigt werden, bestehen der S-Bogen und der an das an das Schallstück eines Saxophons erinnernde Schallbecher aus Metall; mitunter wird aber auch der Schallbecher aus Holz hergestellt, wie [...]
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Jun 21st, 2010 |
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Category: Doppelrohrblatt
Stichworte Doppelrohrblatt | Oboe | Fagott | Fontanelle Pommer, auch Bomhart, Bombart, Bombarde, Aerophon (Blasinstrument, Holzblasinstrument, Doppelrohrblattinstrument), Vorläufer von Instrumente wie Oboe, Dulcian und Fagott Der Pommer wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts aus der Schalmei entwickelt und im 16. Jahrhundert in verschiedenen Größen gebaut, so dass schließlich eine ganze Familie zur Verfügung stand. Das [...]
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Jun 21st, 2010 |
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Category: Metall
Zimbeln, von lateinisch cymbala für »Becken«, Idiophon (Gegenschlagidiophon, Metallophon), Paar von kleinen Becken der griechischen und römischen Antike Die Becken von unter zehn Zentimetern Durchmesser wurden aus Eisen, Bronze oder Messing hergestellt und immer paarweise verwendet. Der Instrumentalist hielt dabei in einer Hand ein Paar der Becken, mitunter auch in jeder Hand eines. Von diesen [...]
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Jun 21st, 2010 |
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Category: Blasinstrumenttraktur
Stichwort Akkordeon Ziehharmonika, umgangssprachliche Bezeichnung für eine Handharmonika oder sogar eine Akkordeon, mitunter auch abwertend gemeint.
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Jun 21st, 2010 |
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Category: Blasinstrumenttraktur
Melodica, nach altgriechisch Melos für »Melodie« und dikein für »sagen, sprechen«, Harmonikainstrument der deutschen Firma Hohner, Aerophon (Blasinstrument, Durchschlagzungen-Instrument), vor allem für Kinder gedachtes einfach zu spielendes Blasinstrument.. Das Instrument besteht aus einem aus Kunststoff gefertigten quaderförmigen Kasten von knapp 30 Zentimeter Länge. Auf der falschen Oberseite des Kastens ist eine Klaviatur angebracht, mit der [...]
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Jun 21st, 2010 |
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Category: Andere
Telharmonium, auch Dynamophon, Elektrophon (elektromechanisches Elektrophon), zwischen 1892 und 1914 von dem Amerikaner Thaddeus Cahill (* 1867, † 1934) gebaute Tasteninstrument Cahills Instrument bestand aus mehreren aus Eisen gegossenen, gezahnten Rädern, die von einem Elektromotor in Drehbewegung versetzt wurden. In unmittelbarer Nähe der Zähne der Räder waren elektrodynamische Tonabnehmer angebracht, in deren Spulen eine analog [...]
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Jun 21st, 2010 |
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Category: Begriffe
Kapodaster, auch Capotasto oder Kapotasto, italienisch für »Hauptbund«, Spielhilfsmittel vornehmlich für akustische Gitarren, seltener auch für elektrische Gitarren eingesetzt; der Kapodaster ist nur bei Instrumenten sinnvoll einzusetzen, die über ein mit Bünden versehendes Griffbrett verfügen. Der Kapodaster dient dazu, einem beliebigen Bund auf dem Griffbrett die Aufgabe des Sattels beziehungsweise Nullbundes zu übertragen. Dazu wird [...]
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Jun 21st, 2010 |
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Category: Holz
Kastagnetten, von spanisch castañeta für »kleine Kastanie«, Idiophon (Gegenschlagidiophon, Gefäßklapper), vor allem in spanischer und süditalienischer Tanzmusik verwendetes Rhythmusinstrument Das Instrument besteht aus zwei kleinen, schalenförmig ausgehöhlten Stücken Hartholz in runder oder schwach ovaler Form. Beide Schalenverfügen am Rand über einen kleinen Überstand, in den je ein Loch gebohrt ist. Durch diese Löcher wird eine [...]
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Jun 18th, 2010 |
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Category: Streichinstrumente
Fiedel, umgangssprachlich für Violine, Chordophon (Saiteninstrument, Streichinstrument), in der Regel abwertend gemeint Das Wort Fiedel wird seit dem Mittelalter zwar für alle Streichinstrumente gebraucht, gilt insbesondere aber der Violine. Mitunter wird es auch für die mittelalterliche Fidel oder aber für die englische und nordamerikanische fiddle verwendet. In der deutschen Volksmusik tritt das Wort zwar auch [...]
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Jun 18th, 2010 |
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Category: Begriffe
Fontanelle, Instrumentenbau (Holzblasinstrumente), zylindrische, auch leicht fassförmige Verdickung an der Röhre von Holzblasinstrumenten der Renaissance und es Barock Die Fontanelle besteht aus einem zylindrischen oder auch leicht fassförmigen Stück Holz, das bei Holzblasinstrumenten über eventuell vorhandene Klappen geschoben ist. Sie besteht aus dem gleichen Holz wie die Röhre selbst und ist oft mit zahlreichen kleinen, [...]
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Jun 18th, 2010 |
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Category: Begriffe
Krummhorn, französisch: cromorne, tournebout, englisch: crumhorn, italienisch: cornamuto torto, cromorne, Aerophon (Holzblasinstrument, Doppelrohrblattinstrument), der Name geht auf die äußere Form der Instrumente zurück. Das aus Holz gefertigte Krummhorn ist am unteren Ende nach vorn gebogen, so dass beim die Spiel die Schallaustrittsöffnung des senkrecht gehaltenen Instrumentes nach vorne weist. Das Doppelrohrblatt sitz auf der Röhre, [...]
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Jun 18th, 2010 |
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Category: Begriffe
Tastatur, Vorrichtung an Musikinstrumenten, um die Tonerzeugung auszulösen; Tastaturen können Teil von Chordophonen, Aerophonen und Idiophonen sein. Der Begriff besagt zunächst nichts weiter, als dass die Töne mit einer Vorrichtung auszulösen sind, die mit den Fingern, den Händen oder mit den Füßen des Instrumentalisten betätigt wird. Über die Form der gesamten Tastatur wie der einzelnen [...]
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Jun 17th, 2010 |
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Category: Begriffe
Gedackt, gedeckt, französisch: jeu bouché oder bourdon, italienisch: bordone tappato, englisch: covered stopp, Orgelbau, Bezeichnung für Labialpfeifen, deren Röhre oben durcheinen Deckel verschlossen ist; wird in dem Deckel ein kleines Loch gelassen, so spricht man von halbgedackt. Labialpfeifen aus Metall mit rundem Querschnitt und Labialpfeifen aus Holz können mit einem Deckel aus dem jeweils gleichen [...]
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Jun 17th, 2010 |
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Category: Begriffe
Fußloch, Orgelbau, Loch am Fuß einer Orgelpfeife Durch das Fußloch strömt die Luft aus der Windlade durch den Pfeifenstock in das Innere der Pfeife. Zur Intonation einer Orgelpfeife kann es notwendig werden, an dem Fußloch Veränderungen vorzunehmen.
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Jun 17th, 2010 |
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Category: Begriffe
Labialpfeifen, von lateinisch Labium für »Lippe«, daher auch Lippenpfeifen, Aerophone (Kernspaltflöten, Orgelpfeifen), neben den Lingualpfeifen die zweite große Gruppe von Orgelpfeifen; die Tonerzeugung durch eine Labialpfeife gleicht der einer Blockflöte. Labialpfeifen aus Metall sind ihrem Aussehen nach die »typischen« Orgelpfeifen, wie sie zum Beispiel in mehr oder wenigerer großer Anzahl im Prospekt einer Orgel stehen. [...]
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Jun 17th, 2010 |
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Category: Polsterzungeninstrument
Stichworte Posaune | Bassposaune | Cimbasso Kontrabassposaune, Aerophon (Polsterzungeninstrument, Blechblasinstrument), für den Kontrabassbereich optimierte Posaune Zwar gab es entsprechend des damaligen Denkens in Instrumentenfamilien schon in der Renaissance Kontrabassposaunen, doch unterscheiden sich diese Instrumente in einige Details von modernen Kontrabassposaunen. So wurde in früheren Zeiten einfach das Rohr verlängert, so dass für das Betätigen des [...]
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Jun 17th, 2010 |
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Category: Klavier
Grotrian-Steinweg, deutsche Klavierbaufirma, 1835 von Heinrich Engelhard Steinweg (* 1797, † 1871) in Seesen gegründet; nach dem Wechsel der Firma nach Wolfenbüttel 1855, beteiligte sich Friedrich Grotrian an dem Unternehmen, das seitdem den Namen Grotrian-Steinweg trägt. Heinrich Engelhard Steinweg hatte 1835 eine eigene Klavierbauwerkstatt in Seesen gegründet, übergab diese aber 1850 an seinen Sohn Carl [...]
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Jun 17th, 2010 |
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Category: Polsterzungeninstrument
Stichwort Waldhorn Doppelhorn, Waldhorn, das mittels eines Ventils sowohl auf die Stimmung in F als auch in B umgestellt werden kann. Dementsprechend verfügt das Doppelhorn über Zweiwege-Ventile und für jede Stimmung drei eigene Züge.
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Jun 16th, 2010 |
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Category: Polsterzungeninstrument
Cimbasso, Aerophon (Polsterzungeinstrument, Blechblasinstrument), Blasinstrument, das Vincenzo Bellini und Giuseppe Verdi in einigen ihrer Opern nennen; die reale Existenz eines Instrumentes namens Cimbasso lässt ich nicht nachweisen. Die Bezeichnung Cimbasso geht angeblich auf die Bezeichnung c. in basso, also Horn im Bass-Register, mithin Basshorn zurück. Ein Basshorn gab es tatsächlich: Um 1800 wurde in Ermangelung [...]
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Jun 16th, 2010 |
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Category: Stein
Lithophone, zusammengesetzt aus altgriechisch lithos für »Stein« und phonein für »klingen«, Idiophone (Aufschlagidiophone, Gegenschlagidiophone, Steinspiele), Gruppe von Musikinstrumenten, bei denen Steine zur Tonerzeugung eingesetzt werden; in einem engeren Sinn ist ein Stabspiel aus Steinen gemeint. Steine werden in verschiedener Weise zur Tonerzeugung verwendet, kleine Steine etwa als Anschlagmittel in Rasseln, in Form von ungestimmten Klangsteinen, [...]
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Jun 16th, 2010 |
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Category: Zupfinstrumente
Balalaika, Chordophon (Zupfinstrument), russisches Volksmusikinstrument, das in mehreren Größen und Stimmlagen gebaut wird. Die Langhalslaute Balalaika besteht aus einem dreieckigen Korpus, an dem ein relativ langer Hals angebracht ist. Während die mit einem Schallloch versehene Decke flach ist und aus einem Stück Holz besteht, ist der Boden des Korpus aus mehreren Streifen Holz zusammengefügt und [...]
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Jun 16th, 2010 |
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Category: Begriffe
Stichwort Mbira Sansa, auch Sanza, siehe Mbira
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Jun 16th, 2010 |
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Category: Begriffe
Stichwort Mbira Kalimba, siehe Mbira
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Jun 16th, 2010 |
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Category: Begriffe
Mbira, Zupfidiophon (Lamellophon), Daumenklavier aus dem subsaharischen Afrika; für das Instrument sind diverse Namen gebräuchlich, darunter Mbila, Likembe, und Kalimba. Das Instrument selbst besteht aus einem Brett oder auch Kasten, auf dessen Oberseite jeweils mehrere Zungen (Lamellen) aus Metall oder Holz auf einen Steg mit einem Querriegel befestigt sind; die Lamellen ragen unterschiedlich weit über [...]
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Jun 16th, 2010 |
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Category: Begriffe
Bart, Bauteil an Labialpfeifen von Orgeln Es gibt drei Arten von Bärten, die nach ihrer Form beziehungsweise ihrem Ort an der Pfeife unterschieden werden: Kastenbart, Rollenbart und Seitenbart. Technisch bestehen die Bärte aus dünnem Blech. Der Kastenbart zieht sich um das gesamte Labium, der Seitenbart ist nur jeweils rechts und links vom Labium angebracht und [...]
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Jun 16th, 2010 |
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Category: Begriffe
Stichwort Resonanzsaiten Aliquotsaiten, siehe Resonanzsaiten
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Jun 16th, 2010 |
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Category: Begriffe
Resonanzsaiten, zusätzliche Saiten, die beim Spiel des Instrumentes zwar mitschwingen, in der Regel aber nicht gespielt werden; Resonanzsaiten werden auch Aliquotsaiten genannt. Resonanzsaiten finden sich bei Streichinstrumenten wie Viola d’Amore und Baryton; so hatte die Viola d’Amore 7 bis 14, der Baryton 8 bis 22, mitunter auch bis zu 28 Resonanzsaiten. Während bei der Viola [...]
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Jun 15th, 2010 |
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Category: Streichinstrumente
Viola d’Amore, italienisch für »Liebesgeige«, Chordophon (Saiteninstrument, Streichinstrument), Viola da gamba in Alt-Lage Obwohl das Instrument zu den Kniegeigen gehört, wird es dennoch im Arm gehalten und gespielt. Die Viola d’Amore hat etwa die Größe einer Bratsche, verfügt aber über fünf bis zehn Spielsaiten und sieben bis 14, in Dur- oder Moll-Akkorden gestimmte Resonanzsaiten, die [...]
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Jun 15th, 2010 |
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Category: Begriffe
Übersteuerung, Studiotechnik, Musikelektronik, englisch: Overdrive, Bezeichnung für das Überschreiten des Pegels, für den eine Eingangstufe in einer niederfrequenten Übertragungskette ausgelegt ist; die Übersteuerung, die sich in mehr oder weniger starken Verzerrungen des Ursprungssignals äußert ist in den meisten Fällen unerwünscht, kann jedoch in manchen Musikstilen wie Blues, Rock und verwandten durchaus auch erwünscht sein. Es [...]
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Jun 15th, 2010 |
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Category: Begriffe
Übersetzen, Fingersatz, Spieltechnik bei Tasteninstrumenten, bei der etwa beim Spielen von Tonleitern die Finger der Spielhand jeweils über den Daumen greifen; die Technik verdrängte die bis weit ins 18. Jahrhundert die übliche Technik des Überschlagens; als Vorreiter der Technik – die zur Technik des Untersatzes komplementär ist – gilt Johann Sebastian Bach. Das Übersetzen kann [...]
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Jun 15th, 2010 |
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Category: Begriffe
Überschlagen, Fingersatz, Spieltechnik bei Tasteninstrumenten, bei der etwa beim Spielen von Tonleitern die Finger der Spielhand jeweils über den daneben liegenden Finger greifen; die Technik war bis weit ins 18. Jahrhundert die übliche Technik, bis sie von den Techniken des Übersetzens bzw. Untersetzens weitgehend verdrängt wurde. Muss der Instrumentalist nebeneinander liegende Tasten mit beispielsweise der [...]
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Jun 15th, 2010 |
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Category: Begriffe
Untersichblasen, Bezeichnung für den Blasansatz bei Einfachrohrblatt-Instrumenten wie Klarinetten und Saxophonen. Das Mundstück von Klarinetten – das im Prinzip auch bei Saxophonen verwendet wird – erlaubt es durch seine Konstruktion, es so auf das Instrument zu stecken, dass das Blatt entweder oben liegt oder aber unten. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war es allgemeiner Gebrauch, [...]
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Jun 14th, 2010 |
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Category: Polsterzungeninstrument
Stichwort Posaune Ventilposaune, siehe Posaune
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Jun 14th, 2010 |
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Category: Polsterzungeninstrument
Stichwort Pleßhorn Jagdhorn, siehe Pleßhorn
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Jun 14th, 2010 |
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Category: Zupfinstrumente
Ukulele, polynesisch für »hüpfender Floh«, Chordophon (Saiteninstrument, Zupfinstrument), kleine Gitarre mit vier Saiten, auf Hawaii entstanden. Vorbild für die Ukulele dürfte die Machete, eine aus Portugal stammende Gitarre, gewesen sein. Das aus dünnem Holz des Koabaumes hergestellte Instrument hat die achtförmige Gestalt der Gitarre, ist aber mit etwa 60 Zentimetern Gesamtlänge und etwa 20 Zentimetern [...]
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Jun 14th, 2010 |
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Category: Begriffe, Blasinstrumenttraktur
Mundstück, separates, auswechselbares Teil eines Blasinstrumentes, das der Spieler entweder an die Lippen setzt – so bei Polsterzungeninstrumenten – oder aber in den Mund nimmt, wie bei den Rohrblattinstrumenten.; bei Flöten – Blockflöten, Querflöten – spricht man nicht vom Mundstück. Während bei den Holzblasinstrumenten das Mundstück der Tonerzeugung dient, unterstützt das Mundstück bei Polsterzungeninstrumenten – [...]
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Jun 14th, 2010 |
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Category: Zupfinstrumente
Stichwort Ud Oud, arabische Kurzhalslaute, siehe Ud
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Jun 14th, 2010 |
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Category: Zupfinstrumente
Ud, der, auch Oud oder Aoud, arabisch für »Holz«, Chordophon (Saiteninstrument, Zupfinstrument), zentrales Instrument der arabischen Musikkultur, das neben seiner Bedeutung in der praktischen Musikausübung auch eine herausgehobene Stellung innerhalb der Musiktheorie der Kultur einnimmt. Daneben ist der Du Urahn der europäischen Laute. Der etwa birnenförmige, bauchige Korpus des Uds wird aus mehreren Holzspänen zusammengesetzt; [...]
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Jun 14th, 2010 |
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Category: Begriffe
Kalkant, von lateinisch calcare für »treten«, auch Calcant oder Balgtreter oder Bälgetreter, Person, die für die Bereitstellung der für das Spiel einer Orgel notwendigen Luft zuständig ist. Vor Erfindung des Elektromotors konnte die für den Betrieb einer Orgel notwendige Luft nur mit Hilfe eines oder mehrer Bälge gewährleistet werden. Diese Bälge wurden von einem oder [...]
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Jun 10th, 2010 |
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Category: Begriffe
Zungenpfeifen, auch Zungenregister oder Lingualpfeifen (von lateinisch lingua für Zunge), Aerophone, Pfeifengruppe in Pfeifenorgeln, bei denen der Ton durch Metallzungen erzeugt wird; Bezeichnungen für die Gesamtheit der Zungenpfeifen in einer Orgel sind Rohrwerk und Schnarrwerk, letzteres wegen des Klangs. Der Ton wird von Zungen aus dünnem Metall erzeugt, die vom Orgelwind in Schwingung versetzt werden; [...]
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Jun 10th, 2010 |
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Category: Andere
Pearl Musical Instrument Company, japanischer Hersteller von Musikinstrumenten, insbesondere Perkussionsinstrumenten und Querflöten, 1952 von Katsumi Yanagisawa in Tokyo gegründet; die Firma trug bis 1953 den Namen Pearl Industry Ltd. Katsumi Yanagisawa hatte seit 1946 zunächst nur Notenständer hergestellt, sich nach kurzer Zeit aber auch der Fabrikation von Schlaginstrumenten wie Becken, Drum Sets, Pauken und Perkussions-Instrumenten [...]
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Jun 10th, 2010 |
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Category: Andere
Sonor, von lateinisch sonor für Klang, Ton, Geräusch, deutscher Schlaginstrumente-Hersteller, 1875 von dem Drechsler und Weißgerber Johannes Link in Weißenfels/Saale gegründet; seit 1950 lautet der vollständige Name der Firma Johs. Link KG Sonor Percussion. Johannes Link stellte in seiner Werkstatt zunächst Militärtrommeln und Felle für Trommeln her. Bis zu Jahrhundertwende entwickelte sich das Unternehmen zu [...]
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Jun 10th, 2010 |
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Category: Begriffe
Bass, von lateinisch bassus für niedrig, italienisch: basso, französisch: basse, tiefste Stimme im vierstimmigen Satz, über dem Bass liegen Tenor, Alt und Sopran. Der Begriff wurde bis zur Generalbasszeit zunächst für die Tonlage der tiefsten Instrumente benutzt, so etwa Bassposaune und Bassblockflöte. Später wurden weitere Bassinstrumente wie Bassklarinette, Basstrompete, Basstuba und Basssaxophon gebaut. Zu den [...]
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Jun 10th, 2010 |
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Category: Begriffe
Tenor, von lateinisch tenor für Tonhöhe; nach Sopran und Alt die dritthöchste Stimme im vierstimmigen Satz; der Tenor liegt über dem Bass, der tiefsten Stimme im vierstimmigen Satz. Der Begriff wird dem entsprechend für Instrumente dieser Tonlage verwendet, also etwa Tenorhorn, Tenorsaxophon, Tenorblockflöte, Tenorgambe und weitere mehr.
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Jun 9th, 2010 |
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Category: Streichinstrumente
Stichwort Pochette Tanzmeistergeige, siehe Pochette
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Jun 9th, 2010 |
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Category: Streichinstrumente
Pochette, auch Poche, von französisch poche für Tasche, Bezeichnung für die im 17. und 18. Jahrhundert gebräuchliche Tanzmeistergeige, eine besondere Form der Violine, die wegen ihrer geringen Größe von Tanzlehrern benutzt wurde. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass die Pochette einen sehr kleinen Resonanzkörper. Auf dem länglichen, zwischen 35 und 40 Zentimetern langem, nur wenige [...]
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Jun 9th, 2010 |
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Category: Begriffe, Polsterzungeninstrument
Pedaltöne, Bezeichnung für einige Töne zwischen erstem und zweitem Naturton, die manche Blechblasinstrumente erzeugen können. Zu diesen Instrumenten gehört beispielsweise die Posaune; mit der normalen Tenorposaune können – entsprechendes Können des Instrumentalisten vorausgesetzt -, auch die Töne unterhalb des Kontra-B gespielt werden. Da die Töne anders klingen als die Töne ab dem zweiten Naturton, wurden [...]
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Jun 9th, 2010 |
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Category: Begriffe, Polsterzungeninstrument
Halbinstrument, Bezeichnung für Blechblasinstrumente (Polsterzungeninstrumente), bei denen der Tonumfang erst ab dem zweiten Naturton genutzt wird; dies trifft auf alle Blechblasinstrumente außer der Tuba zu. Die Tuba gilt deshalb als Ganzinstrument. Die Mensur der Tuba ist so weit, dass bei diesem ab dem ersten Naturton (Grundton) alle Töne ansprechen und genutzt werden können. Zwar ist [...]
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Jun 9th, 2010 |
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Category: Begriffe, Polsterzungeninstrument
Ganzinstrument, Bezeichnung für Blechblasinstrumente (Polsterzungeninstrumente), deren Grundton leicht anspricht und daher auch gespielt werden kann. Außer der Tuba können alle im Orchester genutzten Blechblasinstrumente erst ab dem zweiten Naturton (1. Oberton) musikalisch sinnvoll gespielt werden. Die Mensur der Tuba ist so weit, dass bei ihr auch der erste Naturton genutzt werden kann. Instrumente, bei denen [...]
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Jun 8th, 2010 |
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Category: Polsterzungeninstrument
Pleßhorn, auch Fürst-Pleß-Horn, Aerophon (Polsterzungeninstrument, Blechblasinstrument), als Signalhorn in der Jagd gebräuchliches Instrument; der Name geht auf Herzog Hans Heinrich XI. Fürst von Pleß (* 1833, † 1907) zurück. Das Pleßhorn wird auch einfach Jagdhorn genannt. Wie andere Blechblasinstrumente wird auch das Pleßhorn aus dünnem Messing- oder Neusilberblech gefertigt. Da es weder Grifflöcher noch Ventile [...]
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Jun 8th, 2010 |
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Category: Polsterzungeninstrument
Posaune, Aerophon, (Polsterzungeninstrument, Blechblasinstrument), von lateinisch »bucina« für »Jagdhorn, Signalhorn«, daraus altfranzösisch »buisine« und mittelhochdeutsch »busune« und »busine«, französisch, italienisch und englisch: trombone, in jüngerer Zeit nur noch das Tenorinstrument der Posaunenfamilie; obwohl es auch mit Ventilen ausgestattete Posaunen gibt, wird mit dem Begriff meist die Zugposaune verbunden. Wie andere Blechblasinstrumente wird auch die Posaune [...]
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Jun 8th, 2010 |
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Category: Blasinstrumenttraktur
Portativ, von lateinisch portare für »tragen«, Aerophon (Tasteninstrument), kleine tragbare Orgel Ein Portativ hat lediglich einen Satz Labialpfeifen von meist weniger als zwei Oktaven Umfang, die mit einer entsprechend kleinen Tastatur gespielt werden. Der Organist spielt die Klaviatur mit der rechten Hand, während er mit der linken Hand einen Blasebalg an der Rückseite des Instrumentes [...]
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Jun 8th, 2010 |
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Category: Begriffe
Dämpfer, italienisch: Sordino, französisch: Sourdine, englisch: mute, mechanische Einrichtung, um den Ton eines Musikinstrumentes einerseits in der Lautstärke zu verringern, andererseits, um den Klang des Tones zu verändern; ein Dämpfer kann in das Instrument fest eingebaut sein oder aber als separater Gegenstand mit dem Instrument zeitweise verbunden werden. Im einfachsten Falle dient die Hand des [...]
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Jun 8th, 2010 |
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Category: Begriffe
con sordino, italienisch für »mit Dämpfer«, abgekürzt con sord., Spielanweisung, ab hier mit Dämpfer zu spielen; aufgehoben wird die Anweisung bei Streichinstrumenten mit dem Partitureintrag senza sordino (senza sord.), bei Blasinstrumenten mit ouvert (o).
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Jun 8th, 2010 |
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Category: Begriffe
Sordino, italienisch für »Dämpfer«, französisch: Sourdine, siehe Dämpfer
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Jun 8th, 2010 |
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Category: Begriffe
Sopran, von lateinisch superanus für »darüber liegend, darüber befindlich«, französisch: dessus, englisch: treble, höchste Stimme im vierstimmigen Satz; Sopran bedeutet dasselbe wie Diskant. Bezeichnet wird mit dem Begriff die hohe Tonlage eines Instrumentes, also etwa Sopransaxophon; andere Sopraninstrumente sind die Klarinette, die Violine und die Blockflöte. Sopran wird oft nicht vorangestellt, obwohl es sich um [...]
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Jun 7th, 2010 |
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Category: Begriffe
Alt, von lateinisch altus für »weit, hoch, tief«, nach Sopran die zweithöchste Stimme im vierstimmigen Satz Der Begriff im 15. Jahrhundert wurde aus der seit dem Mittelalter gebräuchlichen Bezeichnung contratenor altus für die zweithöchste Stimme im vierstimmigen Satz abgeleitet und wird seitdem für die Tonlage eines Instrumentes in höherer Mittellage verwendet. Aus dieser Bezeichnung wiederum [...]
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Jun 7th, 2010 |
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Category: Polsterzungeninstrument
Alphorn, Aerophon (Blasinstrument, Polsterzungeninstrument), in den Alpen, vor allem der Schweiz gebräuchliches Holzhorn Das Alphorn wird aus Holz gefertigt, wobei die natürliche Form des Stammes – meist einer Fichte – das Kriterium für die Form ist: Die Bäume erhalten ihre am Fuß gekrümmte Form durch ihren Standort am Hang. Die Stämme werden knapp über dem [...]
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Jun 7th, 2010 |
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Category: Blasinstrumenttraktur
Stichwort Akkordeon Schifferklavier, siehe Akkordeon
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Jun 7th, 2010 |
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Category: Blasinstrumenttraktur
Akkordeon, Aerophon (Durchschlagzungen-Instrument, Tasteninstrument), besonders in der Volks- und Tanzmusik beliebtes Instrument, das immer wieder aber auch in Kunstmusik, Rock und verwendet wird. Begriffe wie Schifferklavier oder Musette-Akkordeon meinen dasselbe Instrument, während Harmonikas sich zwar nicht in der Tonerzeugung unterscheiden, anders als dieses aber wechseltönig sind, also bei Auseinanderziehen des Balges andere Töne erzeugen als [...]
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Jun 7th, 2010 |
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Category: Begriffe
Kolophonium, Baumharz, das für Bögen von Streichinstrumenten verwendet wird, um diese spielfähig zu machen; das Harz erhielt seinen Namen nach der altgriechischen Stadt Kolophon. Das in der Farbe dunkelbraune bis bernsteingelbe Harz stammt von Bäumen wie Fichte, Kiefer und Tanne. Durch Destillation wird dem Harz das in ihm enthaltene Terpentinöl entzogen, wodurch eine feste Masse [...]
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Jun 7th, 2010 |
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Category: Saitentraktur
Bogen, Spielhilfsmittel für Streichinstrumente, selten auch für andere Instrumente wie Stabspiele (Metallophone, Xylophone), Becken und Zupfinstrument wie elektrische Gitarre oder elektrischer Bass verwendet; für jedes der Streichinstrument (Violine, Bratsche, Violoncello, Kontrabass, Gambe usw.) wird ein besonderer Bogen verwendet. Ein Bogen besteht im Wesentlichen aus einem Stab aus elastischem Holz – mittlerweile gibt es auch brauchbare [...]
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Jun 7th, 2010 |
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Category: Spielanweisungen
col legno, italienisch für »mit dem Holz«, abgekürzt c.l., Spielanweisung für Streichinstrumente Der Instrumentalist wird damit aufgefordert, die Saiten seines Instrumentes mit dem Holz des Bogens zu streichen (col legno tratto) oder anzuschlagen (col legno battuto). Aufgehoben wird die Anweisung durch andere Spielanweisungen, wie coll’arco oder pizzicato.
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Jun 7th, 2010 |
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Category: Spielanweisungen
coll’arco, italienisch für »mit dem Bogen«, abgekürzt arc., Spielanweisung für Streichinstrumente Der Instrumentalist wird damit aufgefordert, die Saiten seines Instrumentes mit der Haarseite des Bogens zu streichen. Die Spielanweisung erfolgt nur, wenn zuvor andere Bogentechniken wie pizzicato oder col legno verlangt wurden; Coll’arco hebt diese Anweisungen also wieder auf.
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Jun 4th, 2010 |
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Category: Saitentraktur
Cembal d’amour, auch Clavecin d’amour, Chordophon (Saiteninstrument, Tasteninstrument), von Gottfried Silbermann etwa 1721 entwickeltes Clavichord; wie beim Clavichord werden die Saiten des Instrumentes angeschlagen, nicht – wie beim Cembalo – angerissen. Silbermann verdoppelte die Länge der Saiten und verlegte den Anschlagpunkt der von den Tasten gegen die Saiten geschlagenen Tangenten in deren Mitte. Dadurch schwingen [...]
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Jun 4th, 2010 |
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Category: Orgel
Silbermann, Johann Andreas, deutscher Orgelbauer, * Straßburg 26.5. 1712, * ebenda 11.2. 1783; Johann Andreas Silbermann zählt mit seine Vater Andres Silbermann und dessen Bruder Gottfried zu der musikhistorisch bedeutenden Familie Silbermann. Johann Andreas Silbermann lernte den Orgelbau gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Daniel und Johann Heinrich in der Werkstatt seines Vaters Andreas Silbermann. Nach [...]
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Jun 4th, 2010 |
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Category: Klavier, Orgel
Silbermann, Johann Gottfried, deutscher Orgel- und Klavierbauer, * Kleinbobritzsch (Sachsen) 14.1. 1683, † Dresden 4.8. 1753 Gottfried Silbermann folgte 1701 – nach anderen Quellen 1702 – seinem Bruder Andreas nach Straßburg, um bei ihm eine Ausbildung zum Orgelbauer aufzunehmen. 1710 kehrte er nach Sachsen zurück und eröffnete 1711 in Freiberg eine Orgelbauwerkstatt; in Freiberg baute [...]
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Jun 4th, 2010 |
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Category: Orgel
Silbermann, Andreas, deutscher Orgelbauer, * Kleinbobritzsch (Sachsen) 16.5. 1678, † Straßburg 16.3. 1734; Andreas Silbermann war Vater von Johann Andreas Silbermann. Andreas Silbermann lernte zunächst bei Georg Lamperius in Freiberg (Sachsen) das Schreinerhandwerk und nahm im Anschluss daran vermutlich in Dresden eine Ausbildung zum Orgelbauer auf. 1699 – nach anderen Quellen 1701 – ließ er [...]
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Jun 4th, 2010 |
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Category: Orgel
Silbermann, deutsche Orgel- und Instrumentenbauerfamilie; von musikhistorisch größerer Bedeutung sind Andreas Silbermann, sein Bruder Gottfried Silbermann und der Sohn von Andreas Silbermann, Johann Andreas Silbermann.
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Jun 3rd, 2010 |
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Category: Schlaginstrumente
Stichworte Schlägel | Vibraphon | Marimbaphon | Röhrenglocken Mallet Instruments, auch Mallet Percussion, kurz auch nur Mallet, englisch für Schlägel, vor allem in Jazz, Rock und Pop gebräuchliche Bezeichnung für Klangstabspiele wie Xylophon, Marimbaphon, Glockenspiel, Vibraphon und Röhrenglocken. Im eigentlichen Sinn ist ein Mallet der Schlägel, mit dem Klangstabspiele gespielt werden. Etwa seit den späten [...]
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Jun 3rd, 2010 |
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Category: Zupfinstrumente
Stichworte Chordophone | Idiophone Zupfinstrumente, Instrumente, bei denen der Ton primär durch das Zupfen von Saiten oder Körpern erzeugt wird; Streichinstrumente wie etwa Violine oder Kontrabass, deren Saiten ebenfalls durch Zupfen zum Schwingen gebracht werden können, zählen nicht zu den Zupfinstrumente im engeren Sinn. Unterschieden werden – je nach dem, ob Saiten oder andere Körper [...]
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Jun 3rd, 2010 |
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Category: Metall
Stichwort Röhrenglocken Tubular Bells, siehe Röhrenglocken
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Jun 3rd, 2010 |
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Category: Metall
Röhrenglocken, englisch: tubular bells oder, dann eine kleinere Form meinend, chimes, italienisch: campane tubolari, französisch: cloches, tubes de cloches, Idiophon (Aufschlagidiophone, Schlaginstrument, Metallophon), Ersatzinstrumente, die den Klang von Glocken nachahmen. Das Instrument besteht aus Röhren, Stäben oder Platten aus verchromten Messing oder Stahl, die in einem Rahmen frei an Schnüren hängen. Die Metallröhren werden dazu [...]
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Jun 2nd, 2010 |
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Category: Sonstiges
Mirliton, auch Kazoo genannt, kein eigentliches Musikinstrument, wenn es auch von Ernst Moritz von Hornbostel und Curt Sachs in ihrer Klassifikation in die Klasse der Membranophone aufgenommen wurde. Im Grunde genommen handelt es sich um einen Resonator, der dazu dient, bestimmte Frequenzbereiche der menschlichen Stimme zu verstärken bzw. zu unterdrücken und damit ihren Klang zu [...]
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Jun 2nd, 2010 |
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Category: Begriffe
Aufschlagidiophone, Idiophone (Schlaginstrumente, Metallophone, Xylophone), Instrumente, die mit der Hand oder mit Anschlagmitteln wie Stöcken und Schlägeln angeschlagen werden. Der Begriff Aufschlagidiophone wurde von Erich Moritz von Hornbostel und Curt Sachs in ihrer 1914 veröffentlichten Klassifikation der Musikinstrumente eingeführt. Zu den Aufschlagidiophonen gehören etwa die Triangel, die Stabspiele wie Xylophone, Metallophone und Lithophone, die Röhrenglocken [...]
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Jun 1st, 2010 |
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Category: Begriffe
Stichworte Aerophone | Chordophone | Membranophone | Idiophone Klassifikation, zusammengesetzt aus lateinisch classis für »Klasse« und ficare für »machen«, systematisches Einordnen von Objekten in Klassen; im Falle einer Klassifikation von Musikinstrumenten sind die Objekte Musikinstrumente jeglicher Art. Voraussetzung für das Aufstellen einer Klassifikation und einer nachfolgenden Klassierung der Musikinstrumente ist eine Definition, welche Objekte als [...]
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Jun 1st, 2010 |
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Category: Metall
Hi-Hat, auch Hi Hat, Idiophon (Gegenschlagidiophon, Aufschlagidiophon, Metallophon), mittels eines Pedals zu betätigende Maschine für ein Beckenpaar; gelegentlich sind auch die inzwischen veralteten Bezeichnungen Becken-Fußmaschine und Charleston-Maschine anzutreffen. Eine Hi-Hat besteht aus einem Rohr, das senkrecht auf einem dreibeinigen Fuß befestigt ist. In das Rohr wird eine Stange eingeführt, die etwa 15 Zentimeter über das [...]
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Jun 1st, 2010 |
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Category: Polsterzungeninstrument
Aida-Trompete, Aerophon (Polsterzungeninstrument, Blechblasinstrument), Trompete, die der italienische Komponist Giuseppe Verdi für die Uraufführung seiner Oper »Aida« (1871) bauen ließ. Da die Oper in Ägypten uraufgeführt werden sollte, suchte Verdi nach einer Möglichkeit, für den in der Oper stattfindenden Triumphmarsch möglichst authentisch wirkende Trompeten zu verwenden. Er fand Anregungen in antiker Literatur und in antiken [...]
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Jun 1st, 2010 |
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Category: Metall
Agogô, auch Agogo Bells, Idiophon (Schlaginstrument, Metallophon), in der Hand zu haltende Doppelglocke der Volksmusik Brasiliens Das aus Eisen gefertigte Instrument besteht aus einem U-förmig gebogenen Drahtbügel an dessen beiden Enden je eine länglich kegelförmige Glocke angeschweißt ist; die Glocken sind von unterschiedlicher Größe und können auf ein Intervall wie Terz, Quarte oder Quinte gestimmt [...]
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