Inlays

Inlays, englisch für »Einlage«, Verzierungen mit und ohne Funktion an Gitarren, elektrischen Gitarren und elektrischen Bässen; Inlays auf Griffbrettern können als Dot-Inlays oder als Block-Inlays ausgeführt sein.

Einlegearbeiten an Gitarreninstrumente haben oft keine Funktion, sondern dienen als Ornament der Verschönerung des jeweiligen Instrumentes. Zu diesen gehören etwa die Einalgen rund um das Schalloch bei traditionellen Gitarren. Als Inlays in Griffbrettern haben sie aber auch die Funktion, die Lage der Schwingungsknoten der Saiten anzuzeigen; beispielsweise zeigen zwei nebeneinander liegende Inlays zwischen dem elften und dem 12. Bund die Lage der Saiten-Halbierenden am 12. Bund an. Hier müssen Flageolett-Ton und gegriffener Ton übereinstimmen, wenn die Gitarre bundrein ist. Einzelne Punkte sind am 3., 5., 7., 9., dann wieder am 15., 17. 19. und 21. Bund angebracht, bei Gitarren, deren Griffbrett zwei Oktaven umfasst sind am 24. ebenfalls zwei Punkte eingelassen. Davon abweichend können bei traditionellen Gitarren Punkte statt am 9. Bund am 10. und statt am 21. am 22., Bund eingesetzt sein
Unterschieden werden bei elektrischen Gitarren und elektrischen Bässen zwei Formen der Inlays: Dot-Inlays sind runde Punkt aus dunklem Holz bei hellen Griffbrettern, aus Perlmutt oder einem ähnlich aussehnenden Kunststoff bei dunklen Griffbrettern; bei preiswerten Gitarren werden die Inlays auch nur durch schwarze Aufdrucke dargestellt. Block-Inlays bestehen dagegen aus größeren rechteckigen Einlagen; diese Inlays trug vor allem der Jazzbass der amerikanischen Firma Fender, sind inzwischen aber längst an diversen Gitarrenmodellen zu sehen. Ähnliche Einlagen von trapezförmiger Gestalt finden sich an Instrumenten der Firma Gibson. Seltener werden Rhomben oder Dreieiecke eingesetzt. Natürlich können Griffbrett-Einlagen auch künstlerisch anspruchvoller gestaltet sein – der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

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