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	<title>instrumenta musicae - Lexikon Musikinstrumente</title>
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	<description>Das Musikinstrumente-Lexikon</description>
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		<title>O-Zone-Becken</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 16:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metall]]></category>

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		<description><![CDATA[O-Zone-Becken, englisch: O-Zone-Cymbal, Becken, in das mehrere Löcher größeren Durchmessers eingebracht sind; O-Zone-Becken gib es als Ride- wie als Crash-Becken. In der äußeren Form gleichen O-Zone-Becken normalen Becken. Anders als bei diesen sind in den Metallkörper des Beckens aber sechs bis acht Löcher mit einem Durchmesser von etwa fünf Zentimetern gebohrt, näher am Rand als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>O-Zone-Becken</strong>, englisch: O-Zone-Cymbal, Becken, in das mehrere Löcher größeren Durchmessers eingebracht sind; O-Zone-Becken gib es als Ride- wie als Crash-Becken.</p>
<p>In der äußeren Form gleichen O-Zone-Becken normalen Becken. Anders als bei diesen sind in den Metallkörper des Beckens aber sechs bis acht Löcher mit einem Durchmesser von etwa fünf Zentimetern gebohrt, näher am Rand als zur Kuppe. Es gibt die Becken in verschiedenen Größen. Wenn auch O-Zone-Ride-Becken erhältlich sind, so handelt es sich dennoch eher um Effektbecken, da ihr Klang dunkler, unbestimmter und vor allem lauter als der üblicher Becken ist. O-Zone-Cymbals werden häufig im Heavy-Metal-Bereich eingesetzt. Es gibt auch für die Hi-Hat O-Zone-Becken, dann oft mit kleineren Löchern. </p>
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		<title>Stacked Hats</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 16:29:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metall]]></category>

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		<description><![CDATA[Stacked Hats, zusammengesetzt aus englisch vault für »Gewölbe«, stacked für »gestapelt« und Hat für Hi-Hat, Hi-Hat, bei der über dem unteren Becken nicht nur ein weiteres Becken, sondern zwei Becken befestigt sind. Das untere Becken (Bottom Cymbal) wird dabei meist ein wenig größer gewählt als die oberen, hat also beispielsweise einen Durchmesser von 15 Inch. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stacked Hats</strong>, zusammengesetzt aus englisch vault für »Gewölbe«, stacked für »gestapelt« und Hat für Hi-Hat, Hi-Hat, bei der über dem unteren Becken nicht nur ein weiteres Becken, sondern zwei Becken befestigt sind.</p>
<p>Das untere Becken (Bottom Cymbal) wird dabei meist ein wenig größer gewählt als die oberen, hat also beispielsweise einen Durchmesser von 15 Inch. Das erste obere Becken – mithin das mittlere –  hat dagegen einen Durchmesser von beispielsweise 14 Inch; mitunter werden hier auch Becken mit vier bis sechs Löchern von etwa 3 Zentimetern Durchmessern eingesetzt. Auf dem mittleren Becken ist ein kleineres Becken befestigt, dass lediglich einen Durchmesser von beispielsweise 10 Inch aufweist. Während das untere Becken die übliche Beckenform zeigt, sind die oberen Becken oft in der Form von China-Becken gehalten, haben allerdings nicht deren besondere Kuppenform.  Stacked Hats erlauben es dem Schlagzeuger, alle drei Becken getrennt anschlagen zu können, wobei die beiden oberen Becken sich wie beim Piggybacking in ihren Schwingungen gegenseitig beeinflussen. Der Klang der gestapelten Becken ist insgesamt etwas dunkler und lauter als der üblicher Hi-Hats, auffallend insbesondere beim Betätigen durch das Pedal. Stacked Hats zählen zu den Effektbecken, werden also in der Regel parallel zur klassischen Hi-Hat eingesetzt.</p>
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		<title>Ahorn</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 14:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ahorn, englisch: maple, Gattung der Seifenbaumgewächse, zu der bis zu 200 Arten gezählt werden; das Holz des Berg-Ahorns (Rock-Maple) wird unter anderem zum Bau von Musikinstrumente genutzt. So werden aus dem sehr harten, hellen Holz des Berg-Ahorns komplette Instrumente wie etwa Blockflöten, aber auch Teile für Instrumente gefertigt, etwa Hals und Decke von Streichinstrumenten sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ahorn</strong>, englisch: maple, Gattung der Seifenbaumgewächse, zu der bis zu 200 Arten gezählt werden; das Holz des Berg-Ahorns (Rock-Maple) wird unter anderem zum Bau von Musikinstrumente genutzt.</p>
<p>So werden aus dem sehr harten, hellen Holz des Berg-Ahorns komplette Instrumente wie etwa Blockflöten, aber auch Teile für Instrumente gefertigt, etwa Hals und Decke von Streichinstrumenten sowie Gitarrenhälse. Besondere Maserungen werden aus dekorativen Gründen genutzt, so Riegelahorn – es zeigt markante Querstreifen – für Hälse von Violinen und Violas oder Vogelaugenahorn als Deckfurnier von Gitarrenkorpussen und Trommeln. Furniere ohne besondere Maserung werden auch zu Sperrholz verarbeitet und für die Fertigung von Trommelkesseln verwendet. Aufgrund der hervorragenden Klangeigenschaften des dichten Holzes werden Trommelkessel aus Ahorn als Grundlage für hochwertige Drum Sets benutzt; die Trommelköper können dann mit Furnieren anderer Hölzer bezogen werden. Unter Lichteinfluss vergilbt das Holz relativ rasch und zeigt dann eine honiggelbe Farbe, die etwa bei den Hälsen von elektrischen Gitarren durchaus erwünscht ist.</p>
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		<title>Basswood</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 14:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Basswood, nordamerikanische Art der Linde, heimisch in nördlich gelegenen Regionen; das Holz des Baumes wird unter anderem für Schnitzereien, Drechslereien, im Modellbau und im Bau von Musikinstrumenten genutzt. Aus dem leicht zu bearbeitenden, eher weichen Holz von heller Farbe werden häufig Korpus für elektrische Gitarren und elektrische Bässe gefertigt, die im unteren Preisbereich angeboten werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Basswood</strong>, nordamerikanische Art der Linde, heimisch in nördlich gelegenen Regionen; das Holz des Baumes wird unter anderem für Schnitzereien, Drechslereien, im Modellbau und im Bau von Musikinstrumenten genutzt.</p>
<p>Aus dem leicht zu bearbeitenden, eher weichen Holz von heller Farbe werden häufig Korpus für elektrische Gitarren und elektrische Bässe gefertigt, die im unteren Preisbereich angeboten werden. Da aus dem Holz auch Furniere geschnitten werden können, spielt es auch im Trommelbau eine Rolle, wenn es auch nicht so häufig verwendet wird wie etwa Ahorn, Birke oder Mahagoni.</p>
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		<title>Power Hoop</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 04:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Begriffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Power Hoop, von englisch power für »Kraft, Stärke« und hoop für »Reifen«, Bezeichnung für Trommelspannreifen aus Metall, dessen Materialstärke größer ist als bei üblichen Spannreifen. Spannreifen werden in der Regel aus Stahlblech gepresst, dessen Stärke etwa 1,6 Millimeter beträgt. Spätestens in den 1970er-Jahren wurden Reifen gebräuchlich, die entweder aus stärkerem Blech – bis zu 2,3 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Power Hoop</strong>, von englisch power für »Kraft, Stärke« und hoop für »Reifen«, Bezeichnung für Trommelspannreifen aus Metall, dessen Materialstärke größer ist als bei üblichen Spannreifen.</p>
<p>Spannreifen werden in der Regel aus Stahlblech gepresst, dessen Stärke etwa 1,6 Millimeter beträgt. Spätestens in den 1970er-Jahren wurden Reifen gebräuchlich, die entweder aus stärkerem Blech – bis zu 2,3 Millimeter – geformt oder aber aus Stahl gegossen wurden. Zur Abgrenzung zu den üblichen Spannreifen erhielten diese Spannreifen die Bezeichnung Power Hoops.</p>
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		<title>die cast</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 04:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Begriffe]]></category>

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		<description><![CDATA[die cast, englisch für »druckgegossen«, Hinweis auf die Herstellungsmethode bestimmter Spannreifen Spannreifen für Trommeln könne entweder aus Holz oder Metall bestehen. Werden sie aus Metall gefertigt, gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen könne sie aus planen Abschnitten gepresst werden – dabei kann die Stärke des Materials zwischen etwa 1,6 bis 2,3 Millimetern betragen -, oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>die cast</strong>, englisch für »druckgegossen«, Hinweis auf die Herstellungsmethode bestimmter Spannreifen</p>
<p>Spannreifen für Trommeln könne entweder aus Holz oder Metall bestehen. Werden sie aus Metall gefertigt, gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen könne sie aus planen Abschnitten gepresst werden – dabei kann die Stärke des Materials zwischen etwa 1,6 bis 2,3 Millimetern betragen -, oder aber unter Druck aus in einem Stück gegossen werden; meistens wird dazu Stahl eingesetzt. Gegossene Spannreifen – so genannte Die-Cast-Hoops –werden insbesondere bei hochwertigen Trommeln verwendet. Die Vorteile von gegossenen Reifen liegen in ihrer größeren Haltbarkeit und größeren Verwindungssteifigkeit. Einen gewissen Einfluss dürfte der massive Reifen auch auf den Klang haben, zumal bei Rimshots. Gegossene Spannreifen werden im Übrigen mitunter ebenso als Power Hoops bezeichnet wie dickere aus Pressstahl.</p>
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		<title>Snare Bed</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 21:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Begriffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Snare Bed, von englisch snare für »schnarren« und bed für »Bett«, Aussparung an der Kesselunterseite von Snare Drums, über die der Snare-Teppich geführt wird. Ein korrekt angelegtes Snare Bed ermöglicht es dem Snare-Teppich, mit seiner gesamten Länge auf dem Resonanzfell aufzuliegen. Die Aussparung, die stets breiter als der breiteste benutzte Snareteppich sein muss, ist etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Snare Bed</strong>, von englisch snare für »schnarren« und bed für »Bett«, Aussparung an der Kesselunterseite von Snare Drums, über die der Snare-Teppich geführt wird.</p>
<p>Ein korrekt angelegtes Snare Bed ermöglicht es dem Snare-Teppich, mit seiner gesamten Länge auf dem Resonanzfell aufzuliegen. Die Aussparung, die stets breiter als der breiteste benutzte Snareteppich sein muss, ist etwa 2 bis 2,5 Millimeter tief, beschreibt also in etwa einen leichten Bogen am Kessel. Wenn die Abhebevorrichtung gespannt ist, wird einerseits der Snareteppich gespannt, andererseits sorgt der Zug am Snareteppich für einen Druck auf das Fell in Richtung Kessel, wodurch Snareteppich und Resonanzfell in innigsten Kontakt gebracht werden. Die Mitte des Snareteppichs muss dabei exakt über der Mitte des Snare Beds verlaufen, dessen Mitte wiederum exakt mit der Mitte der Abhebvorrichtung; bei Parallelabhebung müssen zwei Snare Beds angelegt werden.<br />
Zu tiefe Snare Beds sind verantwortlich dafür, dass der Snareteppich auch im vom Fell abgehobenen Zustand stark »mitraschelt« (Snare Bleed), ein zu niedriges Snare Bed, dass die beabsichtigte Wirkung wenig oder gar nicht erreicht wird. Snare Bed und verwendeter Snareteppich sollten aufeinander abgestimmt sein.</p>
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		<title>Crocodile Foot</title>
		<link>http://www.instrumentamusicae.de/schlaginstrumente/selbst/metall/crocodile-foot/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 20:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metall]]></category>

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		<description><![CDATA[Stichworte Low-Boy &#124; Hi-Hat Crocodile Foot Cymbal Pedal, kurz auch nur Crocodile Foot, siehe Low-Boy]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stichworte</strong> <a href="http://www.instrumentamusicae.de/schlaginstrumente/selbst/metall/low-boy/">Low-Boy</a> | <a href="http://www.instrumentamusicae.de/schlaginstrumente/selbst/metall/hi-hat/">Hi-Hat</a></p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Crocodile Foot Cymbal Pedal</strong>, kurz auch nur <strong>Crocodile Foot</strong>, siehe Low-Boy</p>
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		<title>Tosco</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 18:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere]]></category>

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		<description><![CDATA[Tosco, italienische Beckenschmiede, 1973 von Giovanni Spadacini und seinem Partner Buiani, einem Enkel des Mitbegründers von Ufip, in Pistoia (Toskana) gegründet; die Firma entstand als Abspaltung von Ufip. Der Name setzt sich zusammen aus den ersten Silben der Worte Toscana Company. Die ersten Becken der Firma kamen 1974 auf den Markt. Anders als Ufip setze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tosco</strong>, italienische Beckenschmiede, 1973 von Giovanni Spadacini und seinem Partner Buiani, einem Enkel des Mitbegründers von Ufip, in Pistoia (Toskana) gegründet; die Firma entstand als Abspaltung von Ufip. Der Name setzt sich zusammen aus den ersten Silben der Worte Toscana Company. </p>
<p>Die ersten Becken der Firma kamen 1974 auf den Markt. Anders als Ufip setze Tosco für die Herstellung der Rohlinge nicht das dort favorisierte Rotocasting-Verfahren ein, sondern goss die Pellets auf herkömmliche Weise. Die zunächst hergestellten zwei Serien unterschieden sich nur darin, dass die eine Instrumente enthielt, die mit der Maschine gehämmert wurden, während bei der zweiten Serie derselbe Vorgang von Hand durchgeführt wurde. Auffällige Produkte Toscos waren die 1985 eingeführten Becken der T-Serie und ein 1978 präsentiertes oktogonales Becken, Octagonal genannt; ein ähnliches Becken stellte Jahre später Sabina unter der Bezeichnung Rocktagon her.<br />
Tosco belieferte auch andere Hersteller, so Ludwig und Gretsch; Gretsch verkaufte die Becken unter der Bezeichnung Ajaha. Abex war der Name einer von Tosco belieferten Marke in den USA.<br />
Nachdem Spadacini 1983 zu Ufip zurückgekehrt war, schloss Tosco 1986; Buiani hatte sich bereits 1980 von Tosco getrennt. Sowohl Buiani als auch Spadacini hatten ihre Anteile an Tosco an Robert Zildjian verkauft, der schon in der Gründungsphase mit beiden Beckenschmieden zusammengearbeitet hatte. Einige Becken Toscos überlebten für kurze Zeit im Lieferprogramm von Sabian.</p>
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		<title>Ufip</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 09:36:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere]]></category>

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		<description><![CDATA[Ufip, italienische Beckenschmiede, 1931 von mehreren zwischen Pistoia und Florenz angesiedelten Beckenschmieden als Vertriebsorganisation gegründet; der Name ist die Abkürzung von Unione Fabbricanti Italiani Piatti. Einige der Beckenschmieden stellten bereits im 19. Jahrhundert Becken her. Zu dem neu gegründeten Vertrieb gehörten die Schmiede Tronci, Zanchi, Benti, Biasei und Rosati. Bis zur Gründung von Ufip standen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ufip</strong>, italienische Beckenschmiede, 1931 von mehreren zwischen Pistoia und Florenz angesiedelten Beckenschmieden als Vertriebsorganisation gegründet; der Name ist die Abkürzung von Unione Fabbricanti Italiani Piatti. Einige der Beckenschmieden stellten bereits im 19. Jahrhundert Becken her.</p>
<p>Zu dem neu gegründeten Vertrieb gehörten die Schmiede Tronci, Zanchi, Benti, Biasei und Rosati. Bis zur Gründung von Ufip standen diese Schmiede in heftiger Konkurrenz. Auch die neue Organisation blieb in der Gründungsform nur bis 1947 bestehen: 1947 verließen die Nachkommen von Zanchi Ufip und gründeten Zanki, 1973 tat es ihnen Buiani, Enkel von Rosati, gleich und gründete Tosco. Zu dieser Zeit war aus der ursprünglichen Verkaufsorganisation schon selbst ein Beckenhersteller geworden: 1968 hatten die Gesellschafter von Ufip beschlossenen, unter diesem Namen auch Becken zu schmieden.<br />
Die Entwicklung Ufips war in den Jahren zuvor nicht ohne Schwierigkeiten verlaufen. Nach der Machtübernahme durch Benito Mussolini waren vor allem Jazz-Musiker an der Ausübung ihres Berufes durch staatliche Restriktionen gehindert worden. So ließ der Absatz an Becken für Jazz-Schlagzeuger – bis dahin Hauptabnehmer der Becken der Firma – stark nach. Nach dem zweiten Weltkrieg wiederum drängten amerikanische Hersteller auf den italienischen Markt. So blieb Ufip nichts übrig, als Becken für diverse Schlagzeugfirmen wie Ludwig, Premier, Gretsch, Slingerland und Pearl und selbst andere Beckenschmieden wie Zildjian und Paiste zu beliefern, unter Namen wie Zinjian und Pasha.<br />
Dennoch konnte sich Ufip im Laufe der Jahre auch einen eigenen Namen machen. Unter der Leitung von Luigi Tronci fanden bis 1990 vor allem die Becken der Reihen Ritmo und Solid Ride das Interesse von Schlagzeugern. Zeitweise konnte der Schlagzeuger Roberto Spizzichino erheblichen Einfluss auf die Auslegung der Becken Ufips nehmen, bis er Ende der 1980er-Jahre eine eigene Beckenschmiede gründete. Unter anderem auf Spizzichinos Anregung ging die Einführung der farbigen Tiger-Beckenserie zurück.<br />
Ufip hatte stets mit italienischen Schlagzeugern zusammengearbeitet und letzten Endes resultiert die Maxime der Firma, »Earcreated Cymbals«, aus diesen Erfahrungen – die Herstellung der Becken wird ständig nach musikalischen Gesichtspunkten kontrolliert.<br />
Seit Ende der 1980er-Jahre arbeitete Ufip eng mit Alex Mühlbauer von der österreichischen Firma Drum Partner zusammen. Ufip stellt Becken in zehn Serien her: Bionic, Brilliant, Class, Natural, Rough, Extatic, Superonova, Tiger, M8 und Experience; große Popularität bei Schlagzeugern hatten in den 1980er- und 1990er-Jahren die Becken der Kashian Serie. In den meisten Ländern werden Ufip-Becken unter dem eigenen Namen verkauft, in den USA unter der Marke Atlas.<br />
Die Herstellung der Beckenrohlinge weicht bei Ufip ein wenig von den Methoden anderer Hersteller ab: Die Gussformen werden während des Gießens in Rotation versetzt, so dass sich die Metallmasse sich anders in der Form verteilt als bei konventionellem Guss; Ufip bezeichnet diese Methode als Rotocasting. Neben Becken stellt Ufip auch diverse anderer Perkussionsinstrumente aus Metall her, teils nach Vorbildern aus Asien.<br />
Becken von Ufip werden etwa von John Arnold, Nicky Bomb (John Butler Trio), Katy Elwell (Lizzard), Adriano Molinari (Zucchero), Christiano Mozzati (Lacuna Coil), Massimo Pacinao (Laura Pausini), Alex Polifrone (Mito New Trolls), Vittorio Riva (Ornella Vanoni) und Michael Urbano (Sheryl Crow) gespielt.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Literatur</strong></p>
<p>Pinksterboer, Hugo: The Cymbal Book; Milwaukee 1992</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p><a href="http://www.ufip.it/" target="_blank">http://www.ufip.it/</a> (Offizielle Website der italienischen Beckenschmiede Ufip)</p>
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